Verwaltungen aus Langenfeld und Solingen vertiefen den Austauch

Zum zweiten Mal in diesem Jahr trafen sich die Verwaltungsvorstände der Städte Solingen und Langenfeld zu einem Austausch.

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr trafen sich die Verwaltungsspitzen der Städte Solingen und Langenfeld zum Austausch. Nachdem der Langenfelder Verwaltungsvorstand im Januar im Rathaus der Klingenstadt zu Gast gewesen war, folgten Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach und seine Beigeordneten jetzt der Gegeneinladung aus Langenfeld.

Im dortigen Rathaus präsentierte Langenfelds City-Manager Jan-Christoph Zimmermann die Initiative Future City. Wichtiger Teil ist der „Stadtschlüssel“, mit dem die Stadt den Einzelhandelsstandort fördert – unter anderem durch ein Parkmodell mit Chip und Punktekonto, das Nutzern Vergünstigungen und mehr Bequemlichkeit bietet. Der „Stadtschlüssel“  läuft unter Führung der Stadtwerke. Solingens OB Tim Kurzbach gratulierte den Nachbarn zu diesem zukunftsorientierten Projekt. „Für uns in Solingen ist Vergleichbares sicherlich schwieriger umzusetzen, weil unsere Einzelhandelslandschaft ganz andere Strukturen aufweist. Der Handel befindet sich insbesondere in der Solinger Innenstadt in einem starken Umbruch. Die Stadt treibt den Wandel voran, indem sie den Geschäftsleuten hilft, die Kombination der Angebote in ihren Läden sowie auch im Internet modern zu kombinieren. Auch der Rückbau von Einzelhandelsfläche steht dabei inzwischen auf der Agenda, um künftig eine attraktive Konzentration zu erreichen“, erklärte der Solinger Oberbürgermeister. Auf verschiedenen Ebenen liefen dazu intensive Bestrebungen und Gespräche mit allen Beteiligten.

Das Treffen der Stadtspitzen diente auch dazu, sich über gemeinsame Projekte auszutauschen, die im Januar angestoßen wurden und die teilweise auch in der Stadt- Umland-NRW-Initiative Berücksichtigung finden. Darüber sind seit diesem Jahr mehrere Kommunen aus der Region verbunden. Dazu gehört auch der Ausbau des Radwegenetzes. Es soll mit der „Veloroute“ von Solingen nach Langenfeld (über Wiescheid) fortgeführt werden, die jetzt in die konkrete Umsetzung gehen soll. Beide Städte verständigten sich darauf, die Routenführung und Beschilderung im ersten Halbjahr 2018 abzuschließen.

Unterstützung sicherten die Langenfelder für die Pläne eines Bahnhaltepunkts in Landwehr zu, den Solingen mit einem S-Bahn-Anschluss unbedingt verwirklichen möchte. Darüber hinaus sind sich beide Städte einig, den Einsatz von lärmminderndem Asphalt auf der Verbindung von Wiescheid nach Ohligs (Bonner/Ohligser Straße) voranzutreiben. Sie nehmen gemeinsam den verantwortlichen Landesbetrieb Straßen NRW in die Pflicht, um dieses Vorhaben zu realisieren.

In der Quartiersarbeit waren sich beide Verwaltungsvorstände darüber einig, dass im Zusammenhang mit der geplanten Zwar-Gruppe Wiescheid (Zwischen Arbeit und Ruhestand) eine Kooperation über die Stadtgrenze nach Solingen angestrebt wird. Das soll gewährleisten, ein möglichst großes Publikum anzusprechen und es soll der neuen Gruppe helfen, bekannter zu werden und möglichst aktiv zu sein.

Ein Folgetreffen ist für das kommende Jahr bereits fest vereinbart, dann wieder in Solingen. Dann werden die Stadtspitzen voraussichtlich auf Schloss Burg zusammenkommen – und auch über Tourismusfragen sprechen, die für beide Kommunen wie auch für die gesamte Region von Bedeutung sind.  „Unsere Gespräche waren einmal mehr überaus produktiv, und wir sollten die hervorragende Chance nutzen, weiterhin von den vielen gemeinsamen Themen, Schnittpunkten und Synergien unserer beiden Städte zu partizipieren“, freute sich Langenfelds Bürgermeister und Gastgeber Frank Schneider über den Austausch, der auf dem besten Wege ist, sich zu einem wertvollen Dauerdialog zu entwickeln.

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