Zukunftskongress am 25. November 2017: Gestalten Sie die Zukunft unserer Stadt aktiv mit

Bürgermeister Frank Schneider (rechts), die 1. Beigeordnete Marion Prell (links) und Holger Hammer, Referatsleiter Soziale Angelegenheiten, freuen sich auf einen interessanten Austausch beim 2. Langenfelder Zukunftskongress am 25. November 2017

„Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben“.

Ob Albert Einstein dieses Zitat wirklich zugeschrieben werden kann, ist fraglich. Fest steht allerdings, dass die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt in einigen Jahren auch noch  gut und gerne in Langenfeld leben sollen, so dass sie ihre Zukunft bereits heute mitgestalten sollten.

„Nutzen Sie diese Chance und werden auch Sie zum Zukunftsgestalter Langenfelds“, lautet der Aufruf von Bürgermeister Frank Schneider und der 1. Beigeordneten Marion Prell mit Blick auf den zweiten Langenfelder Zukunftskongress, der am Samstag, 25. November 2017, alle Menschen in unserer Stadt mobilisieren soll, um ihnen die Gelegenheit zu geben, heute das Morgen aktiv mitzugestalten.

Der Kongress, der zwischen 9.30 Uhr 16.30 Uhr in der Stadthalle terminiert ist, bietet dazu hervorragende Voraussetzungen. Mit einem Vortrag, zwei Podiumsdiskussionen, drei Workshops und noch mehr kreativen Ideen soll am 25. November die Langenfelder Stadthalle zur „Denkfabrik“ der verschiedenen Lebensbereiche unserer Stadt werden, deren Ergebnisse in die Ausrichtung der Stadt Langenfelds auf dem Weg ins Jahr 2040 einfließen werden.

Diese zeitliche Zielmarke hatten sich im Vorfeld schon viele kreative Köpfe in der Stadtverwaltung gesetzt, die mit ihren Projektgruppenarbeiten in den vergangenen Monaten eine erste Basis gelegt haben.

„Diesem gedanklichen Rohdiamanten möchten wir gemeinsam mit den Menschen aus unserer Stadt nun einen ersten von vielen weiteren Feinschliffen geben“, erhofft sich die 1. Beigeordnete Marion Prell eine Fülle von inspirierenden Gesprächen, Diskussionen und Ideen beim Zukunftskongress.

Einem Vortrag von Dr. Konstanze Arp vom Fortschrittskolleg NRW, die zu aktuellen Forschungen zum Thema „Wohlbefinden bis ins hohe Alter“ referieren wird, schließen sich zwei ebenfalls mit kompetenten Gästen u.a. aus den Bereichen Sozial- und Politikwissenschaft besetzte Podiumsdiskussionen an, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wertvolle Impulse für die Workshoparbeit am Nachmittag des Kongresses vermitteln werden.

Diese Workshops behandeln die Themenfelder „Wie gestalte ich meine Freizeit?“ (Kultur, Freizeit, Sport), „Wie gestaltet sich das gesellschaftliche Miteinander?“ (der Mensch und die Stadt(teil)entwicklung/Bürgerengagement und Bürgerbeteiligung) und „Wie wohne ich in Zukunft?“ (Versorgung, Mobilität).

Schon heute sind alle Langenfelderinnen und Langenfelder aufgerufen, sich für diese Workshops beim Zukunftskongress anzumelden, um die Teilnehmerzahl für eine optimale Gruppenarbeit koordinieren zu können. Anmeldungen nimmt die städtische Koordinatorin für demografische Entwicklung, Cordula Theis, unter Tel. 02173/794-2150 und per E-Mail unter cordula.theis@langenfeld.de entgegen.

Weitere Ansprechpartnerinnen im Seniorenbüro der Stadt Langenfeld sind Petra Kremer und Susanne Borghardt, die unter Tel. 02173/794-2110 oder -2111 und per E-Mail unter seniorenbuero@langenfeld.de erreichbar sind.

Einen besonderen Anreiz, sich zu beteiligen, bietet neben der aktiven Mitgestaltung der Zukunft unserer Stadt auch ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen, zu denen unter anderem ein TV-Gerät, ein Fahrrad sowie Gutscheine oder ein Rundflug über Langenfeld gehören. Die Auslosung findet zum Ende des Zukunftskongresses gegen 16.30 Uhr statt, nachdem die Ergebnisse der drei Workshops präsentiert sein werden.

„Wir hoffen und wir wünschen uns, dass nicht nur möglichst viele Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt an diesem Kongress teilnehmen, sondern es sich auch ein Teilnehmerfeld aus möglichst vielen Lebenswelten unserer Stadt ergeben wird, um ein ganzheitliches Bild bei der gemeinsamen Gestaltung unserer Langenfelder Zukunft zu erzielen“, ruft Bürgermeister Frank Schneider abschließend zu zahlreicher Anmeldung auf.

Hintergrund:

Anfang des 20. Jahrhunderts lebten nicht einmal 10.000 Menschen in dieser Stadt; zwischenzeitlich hat sich das „lange Feld“ zu einer Stadt mit fast 60.000 Einwohnern entwickelt. Langenfeld heißt: Arbeiten, Leben, Einkaufen, Sport, Kultur, Genießen, Wohlfühlen und vieles andere mehr.

Beginnend mit dem Jahre 2002 haben Rat  und Verwaltung unter intensiver Beteiligung der Bürgerschaft mehrfach (2003/2007/2010) Handlungskonzepte beschlossen,  die mit ihren vielfältigen Projekten und Maßnahmen Langenfeld zukunftsfest auf das Jahr 2030 vorbereitet haben. Zuletzt wurden im „1. Langenfelder Zukunftskongress“ im Jahre 2011 gemeinsam mit den Bürgern festgelegt, welche Handlungsfelder es mit welchen Vorgaben zu besetzen galt und gilt, damit die Langenfeld im Jahre 2030 immer noch der Ort ist, an dem man sich zu Hause fühlt.

Hauptschwerpunkte der damaligen Bürgeranregungen waren insbesondere Forderungen, die sich auf das möglichst lebenslange Leben in den eigenen vier Wänden bezogen. Hierfür sollte das Wohnumfeld so umgestaltet werden, dass die Menschen sich wohnortnah versorgen, Sozialkontakte (auch intergenerationell) pflegen und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Ferner wurden Gesichtspunkte der Mobilität und der Barrierefreiheit genannt.

Schon viel erreicht und umgesetzt:

Den Stadtteilen wurde mehr Leben „eingehaucht“, sei es durch die vielfältigen Bürgerbeteiligungsverfahren, die ZwAR-Prozesse, den eingerichteten Stadtteiltreffpunkten, den Stadtteilbegehungen und v.a.m.

Die von den Bürgern geforderte Nahversorgung in Berghausen ist mit dem REWE-Markt, der Drogerie, der Apotheke und einem Restaurant heute schon gelebte Wirklichkeit.

Durch die neue Seniorenpflegeeinrichtung mit 114 Plätzen hat Langenfeld auf den von den Bürgern angesprochenen steigenden Pflegebedarf reagiert.

Die Forderung nach mehr Barrierefreiheit im öffentlichen Raum wurde durch von der Stadt initiierte Stadtteilbegehungen begegnet, in deren Folge viele „Schwellen“ abgebaut wurden.

Die Bürger äußerten auch den Wunsch nach mehr Kontaktmöglichkeiten der Generationen untereinander. Auch dieses Anliegen griff der Bürgermeister auf und setzte mit dem Projekt „Junge…Alternative“ wichtige Akzente, mit denen in den mehr auf Senioren ausgerichteten Treffpunkten dieser Stadt (auch) intergenerationell besetzte Veranstaltungen stattfinden konnten, sehr zum Gefallen von Jung und Alt.

Auf den Wunsch nach bezahlbarem Wohnraum wurde zunächst 2015 eine umfängliche  Untersuchung des Langenfelder Wohnungsmarktes erstellt, deren Erkenntnisse ebenso wie die erhöhte Zuwanderung von Flüchtlingen in das Strategiekonzept Wohnen 2017 mündeten. Die Stadt stellte Grundstücke zur Verfügung, auf denen die Bauträger nunmehr weitere Wohneinheiten bezahlbaren Wohnraum schaffen.

Viele weitere Projekte sind auf den Weg gebracht und nun ist es aus Sicht der Verantwortlichen der Stadtverwaltung Langenfeld Zeit, den Horizont zu erweitern.

Weitere Detailinformationen gibt es hier:

Zukunftskongress Strategiepapier

Strategiepapier "Langenfeld 2040 - Unsere Zukunft"

Vorstellung der mitwirkenden Referent/innen und Akteure

Die Workshops im Überblick

Zeitablauf des Zukunftskongresses

Das komplette Programmheft

News:

JuKu-Weihnachtsferien-Programm

Nun ist es wieder soweit, die Weihnachtsferien stehen vor der Tür. Die Jugendkunstschule bietet auch in diesen Ferien wieder ein vielfältiges Programm an. Informationen erhalten Sie über die ausliegenden Flyern, das Internet unter vhs-langenfeld.de und natürlich durch die vhs-Geschäftsstelle (Rathaus, Zimmer 005, oder telefonisch (02173) 794-4555)


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