Forschungsprojekt zum Radfahren mit zwei Universitäten gestartet - Jetzt an Umfrage teilnehmen

I Bike Langenfeld RGB Radfahren ist in Langenfeld ein wichtiger Bestandteil des Alltags. Nach den letzten Erhebungen werden bis zu 20 Prozent der innerörtlichen Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt. Um die Situation im Straßenverkehr zu verbessern, setzt die Stadt Langenfeld konsequent Maßnahmen um. Dabei hat es sich bisher hauptsächliche um infrastrukturelle Maßnahmen oder Öffentlichkeitsarbeit gehandelt. Der Klimaschutz-Manager der Stadt Langenfeld, Ronald Faller, berichtet, dass nun mit dem im Juli dieses Jahres gestarteten Forschungsprojekt „Radfahren bei beengten Verhältnissen“ auch der Bereich Wissenschaft und Forschung bedient wird.

Das Projekt wurde von der Technischen Universität Dresden und der Bergischen Universität Wuppertal initiiert und um geeignete Kommunen erweitert. Eine dieser Kommunen ist Langenfeld, im genaueren die Straße „Weißenstein“. Untersucht wird die Verkehrssituation auf der Fahrbahn zwischen dem Auto- und Radverkehr.

Nicht nur auf dem „Weißenstein“ wurden in den letzten Jahren Fahrradsymbole angebracht, um für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu verdeutlichen, dass der Radverkehr die Fahrbahn zu nutzen hat. Der städtische Verkehrsplaner Franz Frank erklärt, dass diese Markierungen keine rechtliche Bindung nach Straßenverkehrsordnung haben, sondern als Erinnerungssymbole gelten, die das Miteinander im Straßenverkehr verbessern sollen.

Im Zuge des Projekts wurde bereits eine Vor-Ort-Befragung der TU Dresden und eine Kamerabeobachtung der Bergischen Universität Wuppertal durchgeführt. Der aktuelle Schritt ist eine postalische Befragung der Anwohnerinnen und Anwohner rund um die zu untersuchende Straße. Um die Teilnahme an der Befragung nicht künstlich zu begrenzen ist diese auch bis zum 15. Oktober 2017 online geschaltet und für alle Langenfelderinnen und Langenfelder nutzbar.

Die Verkehrsplanung der Stadt Langenfeld verspricht sich durch die Teilnahme an diesem Forschungsprojekt wissenschaftlich fundierte Erhebungen zu den eigenen Maßnahmen, wie sie nur durch die intensive Analyse von Universitäten möglich ist, so Verkehrsplaner Frank. Zudem ist ein Austausch mit anderen Kommunen möglich und der weitere Umgang mit den Fahrradsymbolen wird auf höchster Ebene mit Bundesverkehrsministerium diskutiert. Für  Bürgerinnen und Bürger bietet sich außerdem die Chance, die Maßnahme in ihrer eigenen Stadt zu bewerten.

Den Link zur OnlineBefragung finden Sie hier.

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