Integriertes kommunales Klimaschutzkonzept

In der Ratssitzung vom 22.12.2009 wurde beschlossen, dass die Stadt Langenfeld unter Inanspruchnahme der Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschut z und Reaktorsicherheit  ( Klima Cafe der Stadt Langenfeld - Teilnehmer BMU) ein kommunales Klimaschutzkonzept aufstellen lässt. In Zusammenarbeit mit der Gertec GmbH Ingenieursgesellschaft und der Planersocietät Dortmund wurden hier bis zum November 2011 Inhalte erarbeitet. Das fertige, sogenannte integrierte kommunale Klimaschutzkonzept, ist seitdem der konkrete Fahrplan bis zum Jahr 2020 in Sachen Klimaschutz für die Stadt Langenfeld.

Bereits in den vergangenen Jahren hat Langenfeld sich intensiv mit den Themen Energieeffizienz, Energieeinsparung, Einsatz regenerativer Energien und Klimaschutz bemüht. Die Stadt unterstützt im Rahmen ihrer Möglichkeiten die politische Zielsetzung der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 die bundesweiten Treibhausgasemissionen um 40% in Bezug auf das Jahr 1990 zu reduzieren. Die Aktivitäten der Akteure innerhalb der Stadt Langenfeld werden zukünftig deutlicher zusammengeführt, damit stärkere Synergieeffekte zu erzielen sind.

Das Klimaschutzkonzept stellt einerseits die analytische Grundlage für die strategische Ausrichtung dar und ist andererseits Diskussionsbasis der zu realisierenden Maßnahmen. Die Maßnahmen des Konzeptes unterteilen sich in folgende vier Handlungsfelder:

  • "Langenfelder Akteure aktivieren" z.B.: Kampagne für den Umweltschutz, städtischer Umweltpreis
  • "Beratungsaktivitäten in Langenfeld" z.B.: Forum EnergieEffizienz e.V. (FEE), Beratung in Gewerbegebieten
  • "Umsetzung von Maßnahmen im Stadtkonzern" z.B.: Koordinierungsstelle im Rathaus, systematische Überprüfung der CO2-Bilanz
  • "Mobilität" z.B.: Strategiekonzept Radverkehr, Mobilitätsverhalten in Verwaltung, Betrieben und Schulen

Endbericht Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Langenfeld Eins der fünf entscheidenden Kriterien, die an die einzelnen Maßnahmen angelegt werden, ist natürlich das CO2-Minderungspotenzial. Doch um eine Verhältnismäßigkeit der Investitionen in den Klimaschutz zu wahren, werden Personal-, Kosten- und Kooperationsaufwand ebenfalls berücksichtigt. Das fünfte Kriterium ist die regionale Wertschöpfung, da die lokalen Investitionen auch nachhaltig positive, finanzielle Wirkung auf Langenfeld haben sollen. Eine detaillierte Auflistung der Maßnahmen und ihre Einordnung in einen Zeitplan finden Sie im Konzeptpapier selbst. Aktuell laufende und seit kurzem abgeschlossene Aktionen werden regelmäßig in den Klimaschutz-Nachrichten mit einem kleinen Bericht veröffentlicht.

Den Endbericht des integrierten kommunalen Klimaschutzkonzeptes können Sie hier herunterladen.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Aktivitäten, die einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten. Sie decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab, von der Konzepterstellung bis hin zu investiven Maßnahmen. Von den Programmen und Projekten der Nationalen Klimaschutzinitiative profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Kommunen, Unternehmen und
Bildungseinrichtungen.

Gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und die Nationale Klimaschutz Initiative       ptj Projektträger Jülich Forschungszentrum Jülich

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