Zu Fuß zur Schule am Götscher Weg

Die Gemeinschaftsgrundschule und die benachbarte Kindertageseinrichtung am Götscher Weg setzen sich gemeinsam für eine nachhaltige Mobilität ihrer Kinder ein. Die zunehmende Fokussierung der Eltern auf das Auto als einziges Transportmittel schränkt die Kinder in ihrer Bewegung und Bewusstseinsbildung ein. Das hohe Verkehrsaufkommen in den Stoßzeiten ist zudem eine Gefahrenquelle für die Kinder, die mit oder ohne Begleitung zu Fuß ihren Weg zurücklegen.

Aus diesem Grund haben die beiden Einrichtungen gemeinsam mit dem Klimaschutzteam der Stadt Langenfeld und der Polizei ein Konzept erarbeitet, das diesen Problemen auf den Grund gehen soll. Eine eigens eingerichtete Hol- und Bringzone ist dazu gedacht, den Verkehr gezielt zu steuern und so den Kindern mehr Sicherheit zu gewähren. Das neue Konzept wurde im Rahmen eines Aktionstages am Freitag, 29. April 2016, eingeweiht und allen Betroffenen vermittelt. Kernbotschaft dieses Aktionstages ist, dass der Weg zur Schule oder zur KiTa ohne Auto für die Kin-der weiterhin der Sinnvollste ist.

UK_Bringzone Götscher Weg Gruppe

Die Vorzüge für zu Fuß gehende Kinder liegen auf der Hand. Egal in welchem Alter und in Begleitung oder nicht: Jeder Weg im Schritttempo hilft dabei, das räumliche Umfeld kennenzulernen und Gefahrenzonen gemeinsam zu erkennen. Das fördert auf lange Sicht die Selbstständigkeit. Im Schulalltag sind die Kinder durch Aktivität vor der ersten Stunde bereits munter, haben sich ausgetauscht und sind im Unterricht aufmerksamer. Körperliche Betätigung ist gut für Geist und Körper in jedem Alter.

Im Trend der letzten Jahre liegt es leider, dass viele Kinder aus Sicherheitsgrün-den zu ihren Einrichtungen mit dem Auto gebracht werden. „Je mehr Eltern sich dazu entscheiden, desto schneller dreht sich dieser Teufelskreis“, sagt der Langenfelder Klimaschutz-Manager Ronald Faller. Es sei im Sinne der Kinder aber langfristig nicht die Lösung, das Auto zu nehmen, nur weil es alle anderen auch auf diese Art machen. „Dieser Teufelskreis muss durchbrochen werden, denn je mehr Kinder zu Fuß gehen, desto sicherer ist es auch vor den Türen der Einrichtungen. Eine Umkehr zur nachhaltigen Mobilität trägt als positiver Nebeneffekt auch zur Emissionsminderung und zum Klimaschutz bei“, erklärt der städtische Klimaschützer weiter.

Die neu eingerichtete Hol- und Bringzone ist aus Sicht der am Projekt Beteiligten eine pragmatische Lösung, die den Schritt zu einer Verhaltensänderung erleichtern und den Kindern umgehend eine höhere Sicherheit gewährleisten soll. In einem bestimmten Zeitraum am Morgen und am Nachmittag ist an der sogenannten „Elternhaltestelle“ das Parken verboten. So können die Eltern auf dem reservierten Parkstreifen kurz halten und die Kinder den restlichen Weg zu Fuß gehen lassen. Der in den Stoßzeiten unübersichtliche Parkplatz auf dem Schulgelände ist im Gegenzug nicht mehr für den Bringverkehr zugänglich.

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