Programmkino November, Dezember + Januar im Schaustall

Programmkino November, Dezember + Januar im Schaustall, Beginn 20:00 Uhr

Victoria & Abdul (16. + 17.11.), The Square (23. + 24.11.), Der Kurzfilmtag Nachbarschaftswahnsinn (21.12.), Zeit für Stille (22.12.), Maudie (29. + 30.12.), Battle of the Sexes - Gegen jede Regel (5. + 6.1.) und Forget about Nick (25. + 26.1.).

Victoria & Abdul

Es ist die tatsächliche Geschichte um die Freundschaft der britischen Königin Victoria zu einem indischen Diener. Nach 50 Jahren auf dem Thron ist es um die Herrscherin einsam geworden. Der steife, pompöse Hofzirkus langweilt und ermüdet sie. Die Begegnung mit dem, extra zum Jubiläum, aus Indien „importierten“ Abdul empfindet sie als interkulturelle Bereicherung, die 13 Jahre anhalten wird, sehr zum Missfallen der anderen Höflinge. Judi Dench als Königin Victoria gibt eine große Vorstellung, bei der selbst die üppige Ausstattung des Films von Stephen Frears unscheinbar wirkt.

Donnerstag, 16.11., Freitag, 17.11., 20:00 Uhr

Eintritt: € 6.- / € 5.- *

The Square

Hier haben wir es wieder einmal, ein großartiges, sperriges Stück Kino, das jeglicher Beschreibung trotzt. Christian, der Kurator des größten Kunstmuseums in Stockholm, hat Probleme. Er ist auf der Straße beklaut worden und will mittels Drohbrief seine Sachen zurückbekommen. Gleichzeitig bereitet er eine Ausstellung vor mit der Installation „The Square“, einem 4m x 4m großen Leuchtquadrat, einer „Schutzzone für Vertrauen und Fürsorge“, in dem „jeder gleiche Rechte und Pflichten hat“. Die PR-Kampagne dafür wird gnadenlos eskalieren, wie alles in dem Film des schwedischen Regisseurs Ruben Östlund. Da wird nicht nur das moderne Kunstbusiness, samt zynischer Medien, die jede Banalität zum Skandal hochjazzen, seziert. Genüsslich entlarvt der Gewinner der diesjährigen goldenen Palme in Cannes die Scheinheiligkeit von politisch korrekter Menschlichkeit und ihrer Abwesenheit. Eine überbordende Gesellschaftssatire, humorvoll und spektakulär inszeniert.

Donnerstag, 23.11., Freitag, 24.11., 20:00 Uhr

Eintritt: € 6.- / € 5.- *

Der Kurzfilmtag

Nachbarschaftswahnsinn

Am kürzesten Tag im Jahr sind überall in Deutschland Kurzfilme zu sehen. Auch in Langenfeld machen wir bei dieser Aktion mit, die ein Medium feiert, das leider nur in der Nische lebt, obwohl weniger oft mehr ist. Es gibt 13 abwechslungsreiche Filme zum Thema Nachbarschaftswahnsinn zu sehen, viele davon wurden auf Festivals ausgezeichnet. Auch der jetzt schon legendäre Animationsfilm „Garden Party“ ist dabei – ein schwarz-humoriger Spaß, bei dem Frösche in einem prunkvoll eingerichteten Haus mit Pool es richtig krachen lassen. Das Leben als Quaker in einem großen Anwesen ist fantastisch, wenn der Hausherr nicht anwesend ist. Was schon eine geraume Weile so sein muss, wie das Optische des Hauses vermuten lässt. Kommen Sie zum Kurzfilmtag, es werden die kurzweiligsten 1½ Stunden seit langem sein.

Donnerstag, 21.12., 20:00 Uhr

Eintritt für alle: € 4.-

Zeit für Stille

Kurz vor Weihnachten bricht bei vielen die Hektik aus. Einkaufen, Baum schmücken, Geschenke verpacken, und Besuch hat sich auch noch angesagt. „Zeit für Stille“ hilft wieder runterzukommen. Der fast meditative Dokumentarfilm erforscht unsere Beziehung zu Stille, Geräuschen und dem Einfluss von Lärm auf unser Leben.

Nach einer Hommage an John Cages bahnbrechende stille Komposition „4’33“ geht der Film auf eine Reise um die Erde mit faszinierenden Bildern: Von einer traditionellen Teezeremonie in Kyoto auf die Straßen der lautesten Stadt der Welt, Mumbai, während der wilden Festzeit, bis zum leisesten Raum der Welt.

„Ein elegantes Werk, das Ihnen viel zu denken geben wird, sollten Sie einen ruhigen Moment dafür haben“, schrieb The Guardian. Nehmen Sie sich „Zeit für Stille“.

Freitag, 22.12., 20:00 Uhr

Eintritt: € 6.- / € 5.- *

Maudie

Neuschottland in den 1950er Jahren: Die junge Kanadierin Maud Lewis leidet an schwerer Arthritis. Die so in ihrem Alltag eingeschränkte Frau nimmt die Stelle einer Haushaltshilfe bei einem mürrischen Fischer an. In den langen Stunden, die sie allein im winzigen Haus ihres Arbeitgebers verbringt, entdeckt Maudie ihre große Leidenschaft: die Malerei. Als eine Frau aus New York City eines ihrer Bilder erwerben will, wird Maud schlagartig in der Kunstszene bekannt. Warmherzige Filmbiografie über die Künstlerin, die 1970 verstarb und bis heute in Kanada berühmt ist, mit Sally Hawkins in der Titelrolle und Ethan Hawke als ihr Chef grandios besetzt.

Freitag, 29.12., Samstag, 30.12., 20:00 Uhr

Eintritt: € 6.- / € 5.- *

Battle of the Sexes – Gegen jede Regel

In den 1970er-Jahren bekamen die Profi-Tennisspielerinnen nur einen Bruchteil der Preisgelder ihrer männlichen Kollegen. Die damalige Nr.1 im Frauentennis, Billie Jean King, setzte sich vehement für die Gleichberechtigung von Frauen ein. Mitten in die von den Männern oft herablassend-chauvinistisch geführte Debatte platzt der ehemalige Wimbledon-Sieger Bobby Riggs. Der mittlerweile 55-Jährige notorische Zocker traut sich zu, die weltbesten Damen zu besiegen, und fordert King zum Duell auf. Es kommt bei einem Spektakelkampf um 100000 Dollar zum großen Showdown, unglaublich, aber wahr, die Älteren wissen es. Jonathan Dayton und Valerie Faris – von dem Regiepaar ist auch „Little Miss Sunshine“ – haben die Geschichte mit viel Witz und Gespür für den Zeitgeist der 1970er-Jahre nachgestellt. Emma Stone spielt hinreißend Billie Jean King und ist dabei kaum wiederzuerkennen. Seit 2007 sind die Preisgelder bei allen großen Tennisturnieren für Frauen und Männer gleich, die Oscarpreisträgerin Emma Stone ist in Hollywood die Topverdienerin 2017 und hat es gerade einmal auf Platz 15 in der Geldrangliste ihrer männlichen Kollegen geschafft.

Freitag, 5.1., Samstag, 6.1., 20:00 Uhr

Eintritt: € 6.- / € 5.- *

Forget about Nick

Regisseurin Margarethe von Trotta ist bekannt für ihre biografischen Filme wie „Rosa Luxemburg“ oder „Hannah Arendt“. Diesmal hat sie eine Komödie inszeniert mit zwei starken Frauen im Zentrum der Geschichte. Maria und Jade müssen sich eine luxuriöse Wohnung in New York teilen. Eigentlich sind die zwei Frauen sehr verschieden und wollen nichts miteinander zu tun haben. Sie verbindet nur eines: Beide waren mit dem gleichen Mann verheiratet. Beim Zusammenleben kommt es, wie natürlich erwartet, zu einigen Spannungen, aber irgendwie raufen sie sich dann doch zusammen. Katja Riemann gibt überaus sympathisch die Maria in dieser deutschen Screwball-Komödie.
Donnerstag, 25.1., Freitag, 26.1., 20:00 Uhr

Eintritt: € 6.- / € 5.- *







Termine:

Datum Uhrzeit
21.12.2017 Keine Veranstaltungszeit angegeben.
22.12.2017 Keine Veranstaltungszeit angegeben.
29.12.2017 Keine Veranstaltungszeit angegeben.
30.12.2017 Keine Veranstaltungszeit angegeben.
25.01.2018 Keine Veranstaltungszeit angegeben.
26.01.2018 Keine Veranstaltungszeit angegeben.













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