Warnung vor falschen E-Mails und Haustürgeschäften

Aktuell liegen dem Kriminalpräventiven Rat (KPR) Beschwerden aus der Bevölkerung in zwei Bereichen vor. Zum einen treffen vermehrt E-Mails bei Unternehmen und Privatpersonen ein, die als Absender Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rathauses ausweisen.

Diese E-Mails enthalten vermeintliche Rechnungen. Programmiertechnisch nicht schwierig umzusetzen, nutzen die Täter die an vielen Stellen veröffentlichte Identität der Mitarbeiter um nicht bestehende Forderungen einzutreiben. Im Zweifel gilt hier wie immer im Internet ein gesundes Misstrauen und bei dubiosen E-Mails der Griff zum Telefonhörer. So kann man sich rückversichern. Die Stadt Langenfeld erhebt ihre Forderungen grundsätzlich auch nicht per E-Mail, sondern in Briefform.

Ebenfalls den Namen der Stadt nutzen Vertreter an der Haustüre aus. So tritt immer wieder eine Agentur auf, die energetische Sanierungen und Rauchmelder im Haustürgeschäft vertreibt. Offenbar wendet sich die Agentur bevorzugt an ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger. Dabei beziehen sich die Firmen auf Mitarbeiter des Rathauses in deren Auftrag sie angeblich handeln.

Die Kontaktdaten haben diese Firmen möglicherweise aus Informationsblättern des Referates Umwelt, Verkehr, Tiefbau entnommen, die im Rathaus oder auch bei Handwerkermessen ausliegen. Die dann angebotenen Sanierungsaufträge sind nach den Berichten der Betroffenen eher hochpreisig. Rechtsgeschäfte, die man an der Haustüre abschließt, kann man als Verbraucher übrigens innerhalb von 14 Tagen widerrufen. Eine Erstberatung bietet zum Beispiel die Verbraucherzentrale NRW, aber auch jeder Rechtsanwalt an.

Klimaschützer Jens Hecker stellt klar: „Wir kooperieren mit keiner Agentur in diesem Bereich. Energieberatungen werden nur auf Anfrage und ausschließlich über die Verbraucherzentrale vermittelt“.

„Melden Sie sich gerne bei der Verwaltung, wenn Ihnen dubiose Angebote unterbreitet werden“, ruft Christian Benzrath, Koordinator des Kriminalpräventiven Rates auf. Er lädt auch deshalb ein, die nächsten Beratungsangebote zu nutzen.

Am Mittwoch, 27. September 2017, findet um 17 Uhr eine Infoveranstaltung des KPR Langenfeld statt. Als ehrenamtlicher Berater des Aktionsbündnisses Seniorensicherheit stellt zunächst Gerd von Piwkowski seine Arbeit vor und gibt Tipps zur Vorbeugung und Vorsicht.

Und am Donnerstag, 12. Oktober 2017, ab 19 Uhr beraten zunächst Experten aus dem Handwerk zu Fragen der technischen Einbruchssicherheit und bringen diese Fragen auch in Zusammenhang mit energetischen Sanierungsmaßnahmen. Begleitet wird der Abend im Flügelsaal des Kulturzentrums zudem mit Kollegen des Kommissariats Kriminalprävention und Opferschutz und des Kriminalpräventiven Rates.

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